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Die „Tägliche Speise“
 

Reihe:
 
(September 2021)

 
Band 5:
Die Aufgabe der Gemeinde auf Erden
 
Thema der Woche 1:

Immanuel: Gott mit uns –
(Mt. 1,22-23)

– abgehalten von Bruder Pedro Dong –
 
 

Inhaltsübersicht

Montag:
Jesus ist der Same der Frau

Dienstag:
Die tüchtige Frau – Teil 1

Mittwoch:
Die tüchtige Frau – Teil 2

Donnerstag:
Das männliche Kind wird über alle Nationen herrschen

Freitag:
Jesus ist die Erfüllung der Weissagungen des Alten Testaments

Samstag:
Der König ist aufgestanden!

Sonntag:
„Gott mit uns“ wird unsere Tränen abwischen


 
Montag
 
Schriftlese:
1. Mose 3,6; Mt. 1,16. 18; Röm. 5,12; Offb. 12,9

Mit Gebet lesen:
„Und Ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen; Er wird dir den Kopf zermalmen, und du, du wirst Ihm die Ferse zermalmen.“ (1. Mose 3,15)
 
 

Jesus ist der Same der Frau

Wir gelangen zur Botschaft, deren Titel lautet: „Immanuel: Gott mit uns“. In dieser Woche werden wir sehen, wie der Same der Frau der Menschheit die Erlösung brachte. Was für eine Frau ist dies, die mit Gott zusammenarbeitet, um Seinen Willen auf dieser Erde zu erfüllen? Sie besitzt die Eigenschaften der tugendhaften Frau, die in Sprüche 31 beschrieben werden, und zeigt damit, was Gott von Seiner Gemeinde als die Ihm entsprechende Gehilfin erwartet. Außerdem werden wir verstehen, warum Jesus die Erfüllung der Prophezeiungen des Alten Testaments ist und wie wir die Verheißung des Geistes empfangen, der uns für immer mit Emmanuel, Gott mit uns, verbindet.

Was hat Gott für uns getan? Inmitten der Rebellion Satans im Universum, als Verderbnis, Chaos und Verwirrung sich in der gesamten Schöpfung ausbreiteten, wurde auch der Mensch verdorben, er wurde zum Sünder, und seine Sünde ging auf die gesamte Menschheit über. Daher gibt es keinen einzigen Gerechten. Aber Gott hat den Menschen, den Er geschaffen hat, nicht aufgegeben! Dies ist das größte Wunder Gottes: Er sandte Seinen Sohn, um die Sünder zu erretten. Auf welche Weise? In Seiner unendlichen Barmherzigkeit und Weisheit sandte Gott Seinen Sohn, um von einer Jungfrau namens Maria geboren zu werden, damit Er die menschliche Gestalt des Fleisches der Sünde, aber ohne Sünde annehmen konnte. Gott kündigte dieses Evangelium bereits in 1. Mose 3 an, nachdem die Schlange Eva verführt hatte und die Sünde in den Menschen hinein gekommen war.

Der Apostel Paulus offenbart uns ein wenig mehr: „Ich fürchte aber, dass, wie die Schlange Eva durch ihre List verführte, so vielleicht euer Sinn von der Einfalt und Lauterkeit Christus gegenüber abgewandt und verdorben wird“ (2. Kor. 11,3). Die Schlange, die Eva verführte, ist das scharfsinnigste aller Tiere; sie ist das Symbol, die Personifizierung Satans, des Verführers der ganzen Welt (Offb 12,9), der die Fähigkeit hat, die ganze Welt zu betrügen. Er betrug Eva, indem er sie dazu verleitete, vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen zu essen, von dem Gott ihr verboten hatte, davon zu essen, denn wer davon aß, würde sterben. Verführt durch die Lüge des Feindes glaubte die Frau, dass der Baum gut und begehrenswert sei, Erkenntnis zu verleihen, und sie aß von der Frucht und gab sie ihrem Mann (1. Mose 3,6). Und so kam dadurch, dass der Mensch dem Wort Gottes ungehorsam war, die Sünde in die Welt hinein (Röm. 5,12).

Nicht selten hören auf der Grundlage sexistischer Vorstellungen, die Frau sei für den Fall der Menschheit verantwortlich. Doch auch wenn der Fall durch eine Frau kam, so ist auch die Erlösung durch eine Frau gekommen. Als Gott die Schlange verfluchte, machte Er der Frau eine Verheißung (beachte, dass der Mann dabei nicht mitbeteiligt ist): „Und Ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen; Er wird dir den Kopf zermalmen, und du, du wirst Ihm die Ferse zermalmen“ (1. Mose 3,15). Interessanterweise kann man feststellen, dass Gott der Frau, die von der Schlange betrogen worden war, verhieß, aus ihr würde der Same hervorgehen, das heißt, der Nachkomme, der der Schlange den Kopf zertreten würde.

Der Same der Frau ist der Nachkomme der Frau. Der Same ist von der Frau, denn wäre der Mann mit beteiligt gewesen, wäre Jesus nicht ohne Sünde geboren. Aber Jesus kam von einer Jungfrau und wurde ohne Sünde geboren. Die Frau, die Jungfrau, wurde schwanger befunden von dem Heiligen Geist (Mt. 1,16. 18). Sie wurde nicht von Josef, sondern vom Heiligen Geist schwanger.

Diese Tatsache wird sehr deutlich in diesem Vers: „Denn das dem Gesetz Unmögliche, weil es durch das Fleisch kraftlos war, tat Gott, indem Er Seinen eigenen Sohn in Gestalt des Fleisches der Sünde und für die Sünde sandte und die Sünde im Fleisch verurteilte“ (Röm. 8,3). Das Fleisch ist so schrecklich, dass das Gesetz kraftlos und unfähig ist, mit ihm umzugehen. Aber um mit unserem Fleisch fertig zu werden, bereitete Gott Jesus. Auf welche Weise? Er sandte Seinen eigenen Sohn, damit Er die Gestalt des sündigen Fleisches annahm. Und in dieser Gestalt verurteilte Gott die Sünde. Wie herrlich! Jesus nahm am Fleisch teil, in der Gestalt des Fleisches der Sünde, aber Er nahm nicht an der Sünde teil, deshalb kann Er Sein Volk von seinen Sünden erretten.

 

Frage: Warum kann man sagen, dass Gott das Evangelium bereits in 1. Mose 3 angekündigt hatte?

Mein Schlüsselpunkt:

Weiterführende Lektüre:
“Das Matthäusevangelium – Dein Reich komme” – Kap. 6 – Dong Yu Lan.
„Die Gemeinde ist von Gott“ – Kap. 3-4 – Pedro Dong.

 
 


 
Dienstag
 
Schriftlese:
Spr. 31,10-20; Jes. 58,6-10

Mit Gebet lesen:
„Und Gott, der HERR, sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; Ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht.“ (1. Mose 2,18)
 
 

Die tüchtige Frau – Teil 1

Lieber Leser, ich möchte dir eine Frage stellen: Warum hat die Schlange im Garten Eden nur mit der Frau gesprochen? Wo war der Mann?

Damit wir verstehen, worauf ich hinaus will, müssen wir uns die Erschaffung der Frau ansehen: „Und Gott, der HERR, sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; Ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht“ (1. Mose 2,18). Der Mensch braucht Hilfe, deshalb hat Gott ihm eine Gehilfin gemacht. Wenn wir aufmerksam leben, werden wir uns einig sein: Ein Ehemann kann nicht gut allein zurechtkommen; er braucht die Hilfe seiner Frau. Der Mann ist in der Regel objektiv und konzentriert, aber er ist in vielen Dingen ungeschickt und braucht Hilfe. Die Gehilfin kümmert sich um alles, damit der Mann Gott dienen kann; sie ist Ehefrau, Sekretärin, Hausfrau, Helferin, Mutter, kurzum, sie macht fast alles! Sie ist Krankenschwester und sogar Kofferpackerin.

Ich habe einen Freund, der manchmal mit mir reist, und ich habe herausgefunden, dass er nicht seinen Koffer packen kann; seine Frau macht dies. Eines Tages beschwerte er sich: „Meine Frau hat dieses und jenes vergessen.“ Dann fragte ich ihn: „Und warum packst du deinen Koffer nicht selber?“ Er antwortete: „Ah! Ich weiß nicht, wie man das macht.“ Es gibt Ehemänner, deren Frau jeden Morgen ihnen die Kleidung fertig auf das Bett legen muss, weil sie nicht wissen, welche Kleidung sie nehmen sollen, sie können kein geeignetes Hemd auswählen. Deshalb ist es wahrscheinlich, dass Eva im Garten war und versuchte, Adam zu helfen, und er, wer weiß, war ruhig und gelassen und dachte allein darüber nach, wie er Gott dienen könnte. Als Student machte ich die Erfahrung, in einer Wohngemeinschaft zu leben, und ich kann sagen, dass sich ein Ort, an dem keine Frau ist, in ein Chaos verwandelt. Wenn du verheiratet bist, danke Gott für deine Frau. Daher beschuldigt nicht die Frauen für den Fall. Wo war Adam zu jenem Zeitpunkt?

Eigentlich hat Gott die Frau geschaffen, damit sie so tüchtig ist, wie sie in den Sprüchen beschrieben wird. Lasst uns Kapitel 31 von den Sprüchen anschauen: „Eine tüchtige Frau – wer findet sie? Weit über Korallen geht ihr Wert. Ihr vertraut das Herz ihres Mannes, und an Ausbeute wird es ihm nicht fehlen“ (Spr. 31,10-11). Wenn ein Mann eine gute Frau zu Hause hat, hat er volles Vertrauen zu ihr, und es kommt nie Elend in sein Haus: „Sie erweist ihm Gutes und nichts Böses alle Tage ihres Lebens“ (V. 12). Wenn du die ganze Beschreibung betrachtest, wirst du feststellen, dass diese Frau alles macht und auf alles achtet: „Sie kümmert sich um Wolle und Flachs und arbeitet dann mit Lust ihrer Hände“ (V. 13). Damals gab es noch keine Geschäfte, in denen man fertige Kleidung kaufen konnte, und die Frau musste Baumwolle oder Tierhaare verspinnen und dann weben: „Sie gleicht Handelsschiffen, von weit her holt sie ihr Brot herbei“ (V. 14). Damals gab es noch keinen Supermarkt, also ging die Frau weit weg, um Dinge für den Haushalt zu besorgen: „Und sie steht auf, wenn es noch Nacht ist, und gibt Speise ihrem Haus und das Angemessene ihren Mägden“ (V. 15). Schau, was für eine Frau! Sie lässt kein Mitglied ihres Haushalts ohne Nahrung, ohne Mahlzeiten.

Auf der einen Seite lobe ich die Frauen, auf der anderen Seite möchte ich sagen, dass die Gemeinde so sein sollte. Dies ist die Aufgabe der Gemeinde. Die Gemeinde als Gehilfin, die dem Herrn entspricht, muss sich um die Menschen im Haus kümmern, um die Wolle, um den Flachs, darum, was angezogen und gegessen werden soll: „Sie hält Ausschau nach einem Feld und erwirbt es; von der Frucht ihrer Hände pflanzt sie einen Weinberg“ (Spr. 31,16). Die Gemeinde muss aktiv sein. Bleib nicht in der Gemeinde, bloß um dich zu versammeln und zu versammeln, aber ohne etwas hervor zu bringen. Und so vergehen zwanzig, dreißig Jahre mit denselben zwanzig, dreißig Leuten, ohne dass sich etwas ändert. Oh Herr Jesus! Schauen wir uns noch weiter an: „Sie merkt, dass ihr Erwerb gut ist; auch nachts erlischt ihre Lampe nicht. Sie streckt ihre Hände aus nach der Spinnrolle, und ihre Finger ergreifen die Spindel. Ihre Hand öffnet sie dem Elenden und streckt ihre Hände dem Armen entgegen“ (V. 18-20). Die Aufgabe der Gemeinde ist es, sich um die Menschen im Haus zu kümmern und auch die Armen und Bedürftigen zu suchen, die auf der Straße unter dem Joch des Satans stehen, und sie zu befreien! Dies ist das wahre Fasten! (Jes. 58,6-10).

 

Frage: Welche Eigenschaften sind für die Gemeinde wünschenswert in Anlehnung an die Beschreibung der tüchtigen Frau in Sprüche 31?

Mein Schlüsselpunkt:

 
 


 
Mittwoch
 
Schriftlese:
Spr. 31,22-31

Mit Gebet lesen:
„Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht Maria! Denn du hast Gnade bei Gott gefunden.“ (Lk. 1,30)
 
 

Die tüchtige Frau – Teil 2

Halleluja! Es gibt noch mehr Eigenschaften, die die Gemeinde tüchtig machen: „Decken macht sie sich; Byssus und roter Purpur sind ihr Gewand. Ihr Mann ist bekannt in den Toren, wenn er Sitzung hält mit den Ältesten des Landes“ (Spr. 31,22-23). Der Ehemann dieser tüchtigen Frau setzt sich hin, um über die verschiedenen Fälle zur richten, denn er ist ein Richter. Die Frau bereitet also alles im Haus vor, damit der Ehemann in Ruhe über die Fälle richten kann. Wer ist dieser Ehemann? Er ist Christus! Christus ist bereits gestorben und auferstanden und sitzt zur Rechten Gottes während Er den Augenblick des Gerichts erwartet: „Denn der Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht hat Er dem Sohn gegeben“ (Joh. 5,22). Wer ist der Richter? Er ist Christus, der Sohn! Heute ist es die Aufgabe der Gemeinde, dass sie alles vorbereitet: „Kostbare Hemden macht sie und verkauft sie, und Gürtel liefert sie dem Kaufmann. Kraft und Hoheit sind ihr Gewand, und unbekümmert lacht sie dem nächsten Tag zu“ (Spr. 31,24-25). Unsere beste Kleidung ist nicht voller Verzierungen, sondern voller Kraft und Würde: „Trügerisch ist Anmut und nichtig die Schönheit; eine Frau aber, die den HERRN fürchtet, die soll man rühmen. Gebt ihr von der Frucht ihrer Hände, und in den Toren sollen ihre Werke sie rühmen!“ (V. 30-31).

Der Herr schätzt die Gemeinde sehr, denn sie wird mit Ihm zusammenarbeiten, um dieses Zeitalter zu beenden, insbesondere die Tage der letzten Generation, die Tage der Endzeit, des Zeitalters der Offenbarung. Heute gelingt es dem Herrn, eine Armee aufzustellen. Psalm 110 offenbart, dass „aus dem Schoße der Morgenröte dir der Tau deiner Jugend kommen wird“ (V. 3b – UEÜ). Dieses Wunder der Morgenröte geschieht in der Gemeinde, in unserer Mitte. Halleluja! Nicht nur das Volk Gottes wird dem Aufruf großzügig folgen, sondern auch Jugendliche, Heranwachsende und Kinder fallen wie „Tautropfen“ vom Himmel wie Geschenke des Vaters an den Sohn. Dies ist beeindruckend! Es berührt mich sehr, wenn ich sehe, wie unsere Jugendlichen, Teenager und Kinder einbezogen werden. Ich möchte, dass mein ältester Enkel mit 13 Jahren zum CEAPE (Trainingszentrum für die Ausbreitung des Evangeliums) geht und von den Erwachsenen gut beaufsichtigt wird; ich wünsche mir, dass er die Erfahrung macht, hinauszugehen und das Evangelium zu verkünden und mit den Menschen auf der Straße zu beten. Ich wünsche mir, dass meine Enkelkinder und meine anderen Generationen nützliche Menschen in den Händen des Herrn sind. Amen!

Wir sind überglücklich, dass sich die Verheißung über den Nachkommen der Frau, die der Herr in 1. Mose 3,15 gegeben hat, erfüllt hat! Dies wird deutlich in Galater: „Als aber die Fülle der Zeit kam, sandte Gott Seinen Sohn, geboren von einer Frau, geboren unter dem Gesetz“ (4,4). Im Stammbaum Christi im ersten Kapitel von Matthäus gibt es vier Frauen, die darauf hinweisen, dass wir Sünder sind, jedoch eine fünfte Frau fand Gnade vor Gott: „Und siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst Seinen Namen Jesus nennen“ (Lk. 1,31).

Wenn wir diesen Abschnitt im Lukasevangelium lesen, können wir uns nicht vorstellen, wie schwierig diese Situation für Maria war. Stell dir vor, du bist eine Frau, die keinen Mann hat und niemals mit einem zusammengekommen war, und dir erscheint nachts ein Engel, der dir sagt, dass ein heiliges Wesen von dir geboren werden wird. Gewiss wirst du denken: „Wie werden meine Familie und meine Freunde dies verstehen? Das wird meinen Ruf ruinieren! Wer wird dieser Geschichte glauben? Niemand wird mir glauben.“ Aber Maria sagte: „Siehe, ich bin die Magd des Herrn; es geschehe mir nach Deinem Wort!“ (Lk. 1,38a). Maria war einfach. Wenn du also auf Gottes Weise gesegnet werden willst, sei auch du einfach! Wenn Gott spricht, stell dich Ihm zur Verfügung. Wenn du ein komplizierter Mensch bist, wirst du, wenn der Geist spricht, es hinterfragen, du wirst es nicht annehmen und schließlich den Weg des Segens verlieren.

Lieber Leser, wir müssen es lernen, rein und einfach zu sein. Wenn der Geist mit uns spricht, sollen wir antworten: „Sich, ich bin Dein Knecht“, oder: „siehe, ich bin Deine Magd.“ Lasst uns einfach sein! Je einfacher wir sind, desto mehr werden wir das prophetische Wort empfangen, das der Geist zu den Gemeinden gesprochen hat, und wir werden mit „Ja und Amen“ antworten! Lasst es uns annehmen, tun und auf die Straßen hinaus gehen, indem wir das Evangelium verkünden und uns um die Menschen kümmern. Du wirst bloß Segen empfangen! Ich habe schon viele komplizierte Menschen gesehen, die sich auf dem Weg verirrt haben. Lasst uns einfach sein wie Maria!

Wir fahren mit der Lektüre fort: „Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria! Denn du hast Gnade bei Gott gefunden. Und siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst Seinen Namen Jesus nennen. Dieser wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden“ (Lk. 1,30-32a). Sie muss gedacht haben: „Wie? Ich soll schwanger werden? Aber ich bin eine Jungfrau!“ Schauen wir es uns an: „Maria aber sprach zu dem Engel: Wie wird dies zugehen, da ich von keinem Mann weiß? Und der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren werden wird, Sohn Gottes genannt werden“ (Lk. 1,34-35). Alle, die geglaubt haben, sind zu Kindern Gottes geworden, aber das heilige Wesen, das von ihr geboren werden sollte, würde der Sohn Gottes selbst sein! Wie herrlich!

 

Frage: Was lehrt uns die Einfalt von Maria?

Mein Schlüsselpunkt: